Wir können jetzt etwas mehr tun

Noch steht der finale Kassensturz aus, doch das Zwischenergebnis kann sich durchaus bereits sehen lassen: 9150 Euro weist das Hilfskonto für die WAZ-Aktion Jolanthe bislang aus. Doch es wird in nächster Zeit noch kräftig anwachsen. Maßgeblich daran beteiligt ist die Sparkasse Mülheim, die auch 2006/2007 wieder Jolanthe und damit diesmal die Notfallseelsorge sowie die Polizeistiftung David & Goliath unterstützte. 3000 Euro aus dem Verkauf des Sparkassen-Weihnachtstalers und dem PS-Sparen fließen jetzt in die Spendenkasse. Geld wird auch noch aus dem Kalender-verkauf der Mülheimer Impressionen (siehe unten) auf dem Hilfskonto landen.

"Für uns war das prima, dass Tore für unsere Arbeit geöffnet wurden, wir stehen ja mit unserer Stiftung noch mehr oder weniger am Anfang", freut sich Polizeidirektor Burkhard Kowitz nicht nur auf den Spenden-Zufluss für David & Goliath, sondern auch über die Presse-Präsenz der letzten Monate. Und: "Wir können jetzt noch ein bisschen mehr tun. In vielen Fällen lohnt es sich einfach, mit Geld zu helfen." Die Stiftung unterstützt Mülheimer und deren Angehörige, die durch Unglücke, Überfälle oder plötzliche Todesfälle zu Schaden kamen.

"Wir sind heilfroh, dass wir nun Mittel zur Verfügung haben. Es gibt eine Menge Notfallsituationen, wo es notwendig ist, unterstützend zu helfen. Da ist jeder Euro recht", betont auch Superintendent Helmut Hitzbleck. Von 25 evangelischen Pfarrern wird in Zusammenarbeit mit dem DRK die Notfallseelsorge getragen. Als erste Hilfe für die Seele im Krisen- und Unglücksfall stehen die Pfarrer Betroffenen und auch professionellen Rettern zur Seite.

Gespendet haben viele Mülheimer für Jolanthe und die Opfer der schweren Brandkatastrophe am Dickswall, für die nach der Katastrophe die Spenden-Aktivitäten ausgeweitet wurden. Auch dort engagierten sich umgehend Sparkasse und Polizeistiftung und überwiesen 25 000 und 4000 Euro für die Brandopfer.